Tipps für Welpen

Erziehungsmöglichkeiten für Hunde-Welpen:

Namensgewöhnung:
Einigen Sie sich mit der ganzen Familie auf einen Namen für ihren Welpen. Rufen Sie den Namen des Hundes am Anfang, wenn der Welpe gerade in Ihre Richtung sieht oder sowieso auf sie zuläuft. Loben Sie ihn danach ausgiebig. So entsteht für den Hund eine positive Verknüpfung seines Namens mit einem Lob.Schlechte Erziehungsmethode: Benutzen Sie den Namen des Welpen nie als Schimpfwort, z.B. wenn er gerade in die Wohnung macht. Verwenden Sie in diesem Fall lieber ein klares Kommando wie "Nein“. Sonst verknüpft der Welpe seinen Namen mit einer Bestrafung.

Stubenrein:
Welpen sind noch nicht in der Lage, ihre Blase richtig zu kontrollieren. Besonders wenn sie ihren Welpen in der Wohnung halten, ist ein Malheur oft sehr ärgerlich. Deshalb gilt es, genau auf die Anzeichen zu achten. Ist der Welpe unruhig, sieht er öfter zur Tür, steht er vielleicht sogar vor der Tür oder fiept er, sind das sichere Zeichen. Dann sofort raus und den Welpen nach seinem Geschäft ausgiebig loben. So lernt er, dass Herrchen mit seiner Erziehung zufrieden ist, wenn er Alarm schlägt zum lösen.Hat der Welpe doch mal in die Wohnung gemacht, bestrafen sie ihn nicht im Nachhinein dafür. Der Hund kann eine spätere Bestrafung mit der vorausgegangen, bösen Tat nicht mehr verknüpfen.Tipp: Welpen müssen sich meistens nach dem Fressen, Schlafen und Spielen lösen.

Halsband und Leine:
Benutzen Sie für Welpen erstmal nur weiche, breite Halsbänder oder ein Brustgeschirr, aus dem sich der Welpe nicht herauswinden kann. An das Anlegen des Halsbandes gewöhnen sie den Welpen am einfachsten mit einem Trick. Binden Sie dem Welpen das Halsband um, kurz bevor er Futter bekommt. So verknüpft der Welpe das Anlegen des Halsbandes mit etwas positivem – dem Fressen. Die selbe Prozedur wiederholen Sie mit der Leine.

Der erste Spaziergang mit Leine:
Manche Welpen wollen sich gar nicht vom Fleck bewegen und stemmen sich gegen die Leine. Andere stürmen sofort los und zerren an der Leine. Ist der Welpe unsicher und traut sich nicht nach vorne, ziehen Sie nicht an der Leine. Locken Sie ihn stattdessen mit Futter, oder mit seinem Lieblingsspielzeug. Auch hier gilt es, eine positive Verknüpfung herzustellen. Falsche Erziehungs-Maßnahme: Den Welpen auf den Arm nehmen, wenn er nicht mitkommen will. Kommt das öfter vor, merkt sich der Welpe, dass sein Verhalten Erfolg hat. Gleiches gilt für das Voranstürmen. Merkt der Welpe, dass er an der Leine zerren kann wie er will und Frauchen kommt bereitwillig hinterher, wird es in Zukunft immer so machen – auch wenn er groß und kräftig geworden ist. Bleiben Sie stattdessen stehen und signalisieren dem Welpen dadurch: Ich gehe so nicht weiter! Solange Ihr Hund weiter an der Leine zieht, reagieren Sie gar nicht. Wendet er sich zu Ihnen um und hängt die Leine wieder durch, gehen Sie mit einem freundlichen Lob weiter, oder geben Sie dem Welpen ein Leckerli als Belohnung – positive Verknüpfung. Wiederholen Sie dies bei jedem (!) neuen Ziehen. Lassen Sie den Welpen durch ihre beharrliche Erziehung spüren, dass Sie der Chef sind und er sich ihrem Tempo anzupassen hat.

Nach dem Hund rufen/ Ihn herankommen lassen:
Wichtig: Üben Sie das Herankommen mit dem Welpen erst daheim im eingezäunten Garten, bevor Sie ihn in offenem Gelände von der Leine lassen. Brechen Sie das Training ab, wenn der Welpe die Lust verliert oder Sie selbst in Ärger verfallen. Beides führt zu keinem Ergebnis mehr an diesem Tag. Beenden Sie das Training möglichst immer mit einer gelungenen Erziehungs-Übung.Benutzen für das Heranrufen des Welpen wiederum ein klares, immer gleiches Kommando, z.B. "Hier". Holen Sie sich am besten einen Helfer hinzu. Der Helfer hält den Welpen fest, während Sie ein paar Schritte rückwärts laufen. Noch während Sie laufen, lässt der Helfer den Welpen los und Sie rufen sofort "Hier“. Gehen Sie in die Hocke und empfangen Sie den Welpen mit großem Lob und einem Leckerli. Auch hier gilt wieder die Regel: Positive Verknüpfung. Mit der Zeit können sie die Entfernung zwischen sich und dem Welpen beim Rufen immer ein bisschen vergrößern.

Sitz beibringen:
Verfahren Sie hierbei, wie bei Heranrufen-Erziehungs-Übung. Stellen Sie sich vor den Welpen hin und halten Sie sich entweder einen Zeigefinger ausgestreckt vor die Brust (deutliches Signal) oder halten Sie ein Leckerli hoch. Lassen Sie den Hund verharren und warten, meistens setzt er sich dann von ganz alleine hin um das Leckerli/den Zeigefinger besser im Blick zu haben. Sobald sich der Hund hinsetzt, geben sie das deutliche Kommando "Sitz“. Nicht vorher das Kommando geben, sonst entsteht bei dem Hund keine Verknüpfung mit der Ausführung des Setzen. Loben Sie ihn anschließend ausgiebig, geben Sie ihm das Leckerli. Versucht der Welpe während der Übung an Ihnen hochzuspringen, geben Sie das deutliche Kommando "Nein“ und gehen Sie ansonsten nicht weiter darauf ein. Gehen Sie gegebenenfalls einen Schritt zurück und beginnen die Erziehungs-Übung von neuem.


Für alle Erziehungs-Übungen gilt: Verlieren Sie nicht den Mut, wenn der junge Welpe ab und zu von anderen Eindrücken abgelenkt wird, anstatt ihnen zu gehorchen. Mit Beharrlichkeit wird er alle Erziehungs-Übungen beherrschen und Kommandos lernen. Sodass Sie und ihr Haustier viel Freude im Umgang miteinander haben werden.


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